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Wie wichtig ist ein Elektrostarter beim Notstromaggregat?

Wenn man vor der Entscheidung steht, ein Notstromaggregat zu kaufen, sollte auf jeden Fall ein Elektrostarter in Betracht gezogen werden. Mit Hilfe eines Elektrostarters gehören die Zeiten, einen Seilzug mühsam zu ziehen oder den Motor erst vorwärmen zu müssen, der Vergangenheit an.

Die Vorteile der Starthilfe

Wenn das Notstromaggregat über längere Zeit nicht verwendet wurde oder die Witterungsbedingungen bzw. die Temperaturen im Allgemeinen einen gewissen Grad unterschreiten, ist es sehr mühsam das Gerät zu starten. Bei undichtem Tankdeckel verdunstet das Benzin und es gibt Ablagerungen im Tank. Da hilft auch die Methode, mit Decken vorzuwärmen, um einen raschen Startvorgang zu ermöglichen, nicht wirklich.

Einen klaren Vorteil hat man mit Hilfe einer elektrischen Starthilfe. Fehlzündungen gehören mit hoher Wahrscheinlichkeit der Vergangenheit an, ein Knopfdruck ist meist absolut ausreichend um das Notstromaggregat in Gang zu bringen.

Geräte ohne elektrischer Starthilfe

Motor, Seilzug und Startvorgang bei einem Notstromaggregat sind dem guten alten Rasenmäher ähnlich. Man sollte vorab die Anleitung lesen um zu sehen, wo zum Beispiel Zündkerzen vorhanden sind. Wenn keine elektrische Starthilfe am Gerät angebracht ist können mehrere fehlgeschlagene Startversuche dazu führen, dass Zündkerzen feucht werden und dadurch in der Funktion eingeschränkt sind.

Auf was speziell zu achten ist

Notstromaggregate mit elektrischer Starthilfe sind eine tolle Sache und bei einer Kaufentscheidung ein wichtiges Kriterium. Viele günstige Aggregate haben diese allerdings schon inklusive. Wichtig ist es, wenn auswechselbare Batterien vorhanden sind, diese bei längerer Lagerung aus dem Gerät zu entfernen. Ansonsten können sie sich, auch bei nicht eingeschaltetem Gerät, Tiefentladen oder im schlimmsten Fall sogar auslaufen. Der schlimmste Fall soll aber keine Angst machen, denn eine ausgelaufene Batterie ist ungefährlich da nur Kaliumkarbonat sowie Elektrolyte auslaufen. Bemerkt man eine ausgelaufene Batterie, muss diese nicht weggeworfen werden, die Kontakte können einfach gereinigt werden.

Zusammenfassend gesagt sollte man auf jeden Fall ein Notstromaggregat mit Elektrostarter kaufen. Die eventuelle Mehrausgabe wird durch die oben genannten Vorteile komplett aufgewogen.

Vielleicht kennen Sie das Szenario:

Es ist Winter und Sie müssen irgendein elektrisches Gerät anmachen. Sei es die Motorsense oder halt Ihr Stromaggregat. Sie ziehen 3, 4, 5, … mal am Seil und es tut sich einfach nichts. Nervig …

Speziell im Winter und bei einem dieselbetriebenen Stromerzeuger kann das Starten besonders anstrengend sein. Hier schafft ein Elektrostarter Abhilfe. Diese können einem das Leben gerade in solchen Leben enorm erleichtern und stellen dann nicht nur eine „nette Dreingabe“ dar, die für viele eventuell als zu teuer eingeschätzt wird.

Ich denke, das es sich dabei immer um eine lohnenswerte Investition handelt. Schließlich möchte man sich im Winter nicht denken „Hätte ich nur mal …“

Einfach praktisch

Es ist einfach praktisch, wenn Sie sich darauf verlassen können, dass Ihr Notstromaggregat anspringt und Sie das nächste Mal nicht länger in der Kälte stehen müssen als es sein muss. Die Mehrinvestitionen für ein elektrisch startendes Stromaggregat sind inzwischen auch nicht mehr so hoch und machen sich besonders bei häufigerem Gebrauch bemerkbar.

Hinweis: bauen Sie die Batterie bei längerer Nichtnutzung oder Kälte aus. So haben Sie länger Freude daran.

Wie Sie dazu stehen ist natürlich Ihre Sache, aber ich würde den meisten Interessenten zum Kauf elektrisch startenden Stromaggregat raten. Speziell wenn Sie an einem dieselbetriebenen Stromaggregat interessiert sind oder ein Bezin-Stromaggregat mit über 5kW Leistung erwerben wollen, dann ist ein Elektrostarter einen sinnvolle Investition. Das spart einfach Kraft und auch Nerven.


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